Max Neumüller
zum Gedenken

Mit großer Bestürzung haben wir im Mai vom Ableben Max Neumüllers erfahren. Er ist im Alter von nur 55 Jahren einem kurzen, schweren Leiden erlegen.
Max Neumüller war seit 2006 Obmann bzw. Erster
Vorstand des Kolpingtheater Aschau im Chiemgau und maßgeblich am Aufbau der Partnerschaft zwischen den Bühnen beteiligt. Inzwischen wurde aus der Partnerschaft eine herzliche Freundschaft, die sehr gut gepflegt wurde.
2006 fand das erste Gastspiel des Kolpingtheaters in Tulfes mit Max statt, „Das rotseidene Höserl“, das vielen noch in
Erinnerung ist. Es folgten 2008 mit „Und keiner will der Vater sein“, 2010 mit „Das Verlegenheitskind“, wo Max die Besucher zu Lachstürmen hingerissen hat, sowie 2013 mit „Einer muss die Leiche sein“.
Seit 2015 spielt das Kolpingtheater im Tennen des Hauses der Familie Neumüller in Aschau. Durch den aufwändigen Bühnenbau war es nicht mehr möglich, mit diesen Kulissen nach Tulfes zu kommen. Ich habe zwar mit Max darüber gesprochen, wie wir wieder einmal ein Gastspiel zusammenbringen, nur ist jetzt leider alles anders gekommen.
Wenn uns auch unsere Freunde aus Aschau in der letzten Zeit kein Stück in Tulfes gezeigt haben, so haben sie uns zu unseren Aufführungen, meist bei den Premieren, immer besucht. Aus den Gastspielen und den Theaterbesuchen war Max vielen Tulfern bekannt, auch, welch lustiger und herzlicher Mensch er gewesen ist.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau Marianne sowie seinen Kindern Veronika mit Hannes und Max mit Magdalena und seinem Enkel Johannes Maximilian, dessen Geburt er nicht mehr erleben durfte.
Wir wünschen auch dem Verein Kolpingtheater in Aschau viel Kraft und Motivation, die Gemeinschaft im Sinne von Max Neumüller weiterzuführen.

Gottfried Eller, Obmann Tulfer Dorfbühne