„’s Almröserl"

 

Eintritt: jeweils 7 Euro
Reservierung in den entsprechenden Gasthäusern
Ausgenommen: Gasthof Hanneburger oder Haus Gufl
Hier bitte reservieren unter www.dorfbuehne.at / reservieren
FREIE PLATZWAHL

Premiere:
Donnerstag, 9. August, Larchnhittl, Tulfes
Reservieren: Tel. 0 52 23 / 78 015

Donnerstag, 16. August, Gasthof Hanneburger, Wattenberg,
Tel. 0 52 24 / 53 875
Reservieren: www.dorfbuehne.at / reservieren

Donnerstag, 23. August, FREILICHTAUFFÜHRUNG
beim Wasserradl, Tulfes,
Reservieren: Tel. 0 664 / 88 37 37 62

Donnerstag, 30. August, Voldertalhütte, Tulfes,
Reservieren: Tel. 0 676 / 84 13 15 300

Donnerstag, 6. September, Sanatorium Hoch-Rum,
Reservieren: Tel. 0 677 / 620 75 602

Donnerstag, 13. September, Voldertalhütte, Tulfes,
Reservieren: Tel. 0 676 / 84 13 15 300

Donnerstag, 20. September, Denggnstadl, Thaur,
Reservieren: Tel. 0 680 / 127 0 128

Mittwoch, 26. September, Haus Gufl (Lambichler Hütte), Tulfes, Tel. 0 676 / 84 46 39 200
Reservieren: www.dorfbuehne.at / reservieren

Donnerstag, 4. Oktober,
BENEFIZVERANSTALTUNG, Tuxerbauer, Tulfes,
Reservieren: Tel. 0 664 / 54 33 060

Freitag, 12. und Samstag, 13. Oktober, Ranten, Steiermark,
Reservieren: Tel. 0 664 / 22 18 399

Donnerstag, 18. Oktober, Gasthof Hanneburger, Wattenberg,
Tel. 0 52 24 / 53 875
Reservieren: www.dorfbuehne.at / reservieren

Samstag, 27. Oktober, Aschau, Bayern,
Reservieren: Tel. +49 / 176 / 82 21 16 46

Donnerstag, 8. November, Denggnstadl, Thaur,
Reservieren: Tel. 0 680 / 127 0 128AUSVERKAUFT

Donnerstag, 22. November, Sanatorium Hoch-Rum,
Reservieren: Tel. 0 677 / 620 75 602

Zur Geschichte:
Der Wildschütz Girgl Jennerwein macht dem Jäger Franzl das Leben schwer. Dabei waren die beiden in den Kriegsjahren von 1870 beste Kameraden und Franzl bietet dem Wilderer öfters an, doch Jäger zu werden. Der Gemeindediener Federl ist auf der Jagd nach Allerlei für das zukünftige Gemeindemuseum, aber auch auf der Suche nach einer Frau und versieht sich ausgerechnet ins Lieserl, der Freundin vom Jennerwein, wäre aber auch dem Röserl, der Freundin des Jägers Franzl, nicht abgeneigt. Mit allerlei Geschichten versucht er, die Frauen für sich zu gewinnen, und sät so Misstrauen bei den Damen. Schließlich macht er sich auf den Weg, um ein Edelweiß fürs Lieserl in der steilen Felsenwand zu pflücken. Dabei gerät er in größte Not und Girgl rettet ihn aus einer ausweglosen Situation und will danach das Wildern lassen. Wer zum Schluss den Jäger erschießt, bleibt schließlich ein Geheimnis...

Gespielt wird ohne Bühne direkt vor dem Publikum. Zwei Musikanten sorgen zwischen den Szenen ebenfalls für Stimmung.

Wider alle Persiflage
In Erinnerung an den vor über 150 Jahren geborenen und zum Mythos der freien Jagd gewordenen Georg Jennerwein. „‘s Almröserl oder Jennerweins Ende“ hieß jenes hochdramatische Wildererstück von Ferdinand Winter, das bis 1921 an 500 Volksbühnen gespielt worden war, das zum Muster jener volkstümlichen Wildererstücke wurde, die bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts üblich waren. Sentimentalität gepaart mit Heimatromantik und Kraftlacklheroismus sind heute verdrängte Kategorien auf den Bühnen, aber mit einem gehörigen Schuss Ironie durchaus etwas, wonach Zuschauer Sehnsucht haben. „‘s Almröserl“ ist die Probe auf das Exempel der Brauchbarkeit eines „verbrauchten“ Genres.

Was ist ein „Stubenspiel”?
Die Stuben in Bauernhäusern waren früher so groß, dass sie als Theaterspielstätten verwendet wurden; und sie waren so klein, dass in ihnen keine Bühne Platz hatte. Gespielt wurde mitten unter den Zuschauern, ohne Dekoration und mit angedeuteten Kostümen.
Das Stubenspiel zeichnet sich dadurch aus, dass die Spieler ihre Zuschauer unmittelbar vor sich haben und sie oft direkt ansprechen. Es ist eine ursprüngliche Form des so oft missverstandenen „Mitspieltheaters“.



Termine siehe rechts

jeweils 20.15 Uhr
Eintritt: 7 Euro


Mitwirkende

Buch und Regie: Ekkehard Schönwiese